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Kopieren geht über Studieren

Die Worte von Hans Nieswandt erzählen nicht nur von Musik, sondern werden an diesem Abend zu Musik: DJ Steffen Filburt untermalt die vorgetragenen Texte mit Sounds.

Heute, 20:30 Uhr, beim 12. Hörspielsommer im Richard-Wagner-Hain.

Die Biegsamkeit der Wirklichkeit

Im Jahre 1900 wird im Dörfchen Konitz eines Abends der blutleere Torso des Gymnasiasten Ernst Winter gefunden…

Die Affäre Ernst Winter
von Rolf Schneider
Regie: Götz Fritsch, Produktion: MDR 2008, Text: Jessenhoven und Fischer

Heute, 20:50 Uhr, beim 12. Hörspielsommer im Richard-Wagner-Hain

Havelland: Von Brandenburg nach Havelberg

Der fünfte Tag begann wie immer mit einem Frühstück in der netten Pension, die leider etwas ab vom Radweg liegt. Von dort ging es erstmal zurück zu St. Katharinen und von dort, an einer dicht befahrenen Straße, nach Wilhelmsdorf.

Jahrtausendbrücke Brandenburg

Jahrtausendbrücke Brandenburg

Von dort fuhr ich weiter zum Buhnenhaus am Breitlingsee. An dessen Südufer führte der Radweg nun zum Möserchen See und weiter nach Kirchmöser. Über den Namen hab ich nicht nachgedacht. Es ging recht beschaulich durch den Wald. Auch diese Havelseen sind touristisch erschlossen.

Breitlingsee

Breitlingsee

In Kirchmöser sind ein paar interessante Firmen beheimatet. Bis 1918 gab es die Königlich-Preußische Pulverfabrik mit 400 Fabrikbauten und 172 Wohnungen. Dabei entstand auch der 65 Meter hohe Wasserturm. 1918 wurde die Pulverproduktion eingestellt und es entstand das Eisenbahnwerk, später Reichsbahnausbesserungswerk, Brandenburg-West. Heute befinden sich auf dem Gelände u.a. die Firma GBM Gleisbaumechanik (Tochterfirma von General Atomics) – ein Hersteller von Nebenfahrzeugen und Eisenbahnfahrzeugwerkstatt.

Alte Pulverfabrik

Alte Pulverfabrik

Ich fuhr weiter nach Norden und erreichte Plaue. Der Ort hat ein schönes Schloss, welches aber unsaniert ist. Erstmals wurde 1216 ein „festes Haus“ urkundlich erwähnt, 1414 wurde eine Burg errichtet und 1711 bis 1716 die jetzt noch vorhandene dreiflügel Anlage. Neben Friedrich Wilhelm I., Friedrich II. und Zar Peter I., war ich nun auch mal da.

Schloß Plaue

Schloß Plaue

Der Radweg führt direkt am Schloß vorbei und dann über eine alte Havelbrücke. Brücken gab es dort bereits seit dem 13. Jahrhundert. Die jetzige Jugendstil-Brücke stammt von 1904. Über die Brücke führen auch die Gleise der Brandenburger Straßenbahn: die sogenannte „Gelbe Linie“ fuhr früher nach Plaue. Die Brücke darf heute nur noch von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden.

Alte Plauer Brücke

Alte Plauer Brücke

Nun folgte ich direkt der Landstraße nach Norden und heizte mal richtig durch. Bei Pritzerbe überquerte ich mal wieder die Havel, diesmal per Fähre. Es handelte sich um eine Kettenfähre. Die Kette liegt quer über der Havel und die Fähre hangelt sich daran entlang. Für einen Erwachsenen mit Fahrrad tat sie das für 90 Cent.

Fähre Pritzerbe

Fähre Pritzerbe

Auf der anderen Flußseite, bei Kützkow wurde der Radweg nun ein doppelstreifiger Betonplattenweg. In den meisten Fällen ist das eine furchtbare Hoppelei, hier war der Weg sehr schön. So ging es sieben Kilometer über Bahnitz nach Jerchel. Dann fuhr ich wieder auf der Landstraße über Milow, Premnitz und Mögelin nach Rathenow.

Betonplattenweg

Betonplattenweg

Rathenow ist die“Stadt der Optik“. Sehr auffällig ist das große barocke Sandsteindenkmal von Kurfürst Friedrich Wilhelm, welches 1738 von Johann Georg Glume erschaffen wurde. Wahrzeichen der Stadt ist die St.-Marien-Andreas-Kirche, die nach dem Weltkrieg wieder aufgebaut werden musste.

Kirche und Denkmal

Kirche und Denkmal

ALs Kind war ich mal auf einer Klassenfahrt in Rathenow und habe den Rathenower Refraktor gesehen, den ein Ingenieur 1953 gebastelt hat. Das Fernrohr steht heute im Rathenower Optikpark. In der kleinen Stadt sollte die heutige Tagesetappe eigentlich enden, aber es war erst 13.00 Uhr und so beschloss ich bis Havelberg weiter zu fahren.

Rathenow

Rathenow

Ab Rathenow ging es auf der Straße nach Steckelsdorf und dann durch den Wald nach Göttlin. Dort kürzte ich durch den Truppenübungsplatz nach Grütz ab. Von dort ging es wieder durch den Wald zur Landesgrenze. Dann ging es wieder nach Norden nach Schollene. Beim dortigen Bäcker kaufte ich Kirschkuchen und Cola und machte eine kleine Pause.

Landesgrenze

Landesgrenze

Ab Schollene war die Straße nach Molkenberg gesperrt, aber ich fuhr einfach weiter. Eine gute Idee, denn in Molkenburg konnte ich die Baustelle einfach umfahren und gelangete so nach Kuhlhausen. Dort machte der Radweg nochmal eine Runde durchs Dorf und führte dann aber in einem Bogen wieder zur Landstraße.

Landstraße

Landstraße

Dann ging es direkt nach Havelberg. Havelberg hatte ich mir bereits bei meiner Elbe-Radtour angesehen. Genauso den Rest der Strecke bis zur Havelmündung. So wollte ich die Radtour hier beenden. Mit Google Maps fand ich eine Bahnstrecke mit Bahnhof zehn Kilometer nördlich von Havelberg in Glöwen.

Havelberg

Havelberg

Leider fuhr der nächste Zug bereits in einer halben Stunde, so dass ich diese letzten Kilometer nochmal ordentlich entlang der B107 Tempo gab. Der Zug hatte Verspätung brachte mich dann aber in ein paar Minuten nach Wittenberge. Von dort ging es mit der RegioBahn 17829 nach Magdeburg.

Zugfahrt

Zugfahrt

Dort ging es 19.07 Uhr mit dem RE 17639 weiter nach Halle. Leider mit 8 Minuten Verspätung. 20.49 Uhr fuhr dann die nächste S-Bahn S3 nach Leipzig. Vom Wilhelm-Leuschner-Platz radelte ich dann nachhause.

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