Archiv nach Kategorien: DJing

Splash #17 2014 – Sonnabend

Nach der Übernachtung zuhause, die schonmal Zeit lies ein paar Fotos bei Facebook hochzuladen, ging es Sonnabend wieder zurück zum Splash. Zuerst mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof und dann 14.08 Uhr mit der RegioBahn 26142 direkt nach Gräfenhainichen. Diesmal für 9.70 Euro.

Der Plot

Der Plot

Die Fahrt zum Eingang ging dann relativ schnell, aber nicht ganz so schnell wie mit der Concorde über den Atlantik. So habe ich nur das Ende von End of the Weak verpasst und mir stattdessen gleich „Der Plot“ angesehen. Zwei Rapper mit einer Band – kann man sich anhören.

3Plusss und Sorgenkind

3Plusss und Sorgenkind

3Plusss und Sorgenkind kommen aus von der VBT-Schiene und gehören zu Eypro.

Foreign Beggars

Foreign Beggars

I Am Legion. Und da ging ordentlich die Post ab. Wenn man HipHop und Dupstep zusammentut und einen namenlosen DJ hat ist Foreign Beggars von der großen Insel am Start. Was Orifice Vulgatron und Metropolis da abzogen, machte nicht nur den Kids Spaß.

Alligatoah

Alligatoah

Hier kommt Alex … ähm … Alligatoah. Es ist ja auch nicht verkehrt, mal an Clockwork Orange von Anthony Burgess bzw. den gleichnamigen Film von Stanley Kubrick zu erinnern. Dort wurde ja eine spezielle Jugendsprache erfunden, mit vielen Anspielungen aufs Russische.

Vic Mensa

Vic Mensa

Ich guckte nun wieder auf die Aruba Stage. Dort legte Vic Mensa los, der aus Chicago kommt und zu Chance the Rapper gehört. Nach dem Spaß mit Aufblas-Elementen im letzten Jahr, hat es Vic Mensa dann gleich richtig übertrieben. Der Typ war auch sonst recht crazy, Crowdsurfing gibt es ja im Hiphop eher weniger.

Kollegah

Kollegah

Kollegah war auch da. Da kann man ja nichts weiter zu schreiben. Der zieht das durch und ist der lebende Beweis, daß bei der RBA doch mal was rausgekommen ist. Das Album heißt King.

A$AP Ferg

A$AP Ferg

Always Strive And Prosper. A$AP Rocky war ja schon auf dem Splash. Der A$AP Ferg hat mir deutlich besser gefallen. Mehr Straße, weniger Weichspüler. Trap Lord? Da rannte doch tatsächlich einer vor der Bühne rum und wollte mit E andrehen.

Splash 2014

Splash 2014

Auf den ollen Tagebaugeräten hatte man diesmal Pyrotechnik installiert. Auf dem Bagger zwischen Vulcano und Aruba Stage gab es Feuersäulen. Das war aber weniger ein Showeffekt, als ein Mittel in der kühleren Nacht etwas Wärme zu verbreiten. Also diesmal ein Feuer-Splash.

Prinz Pi

Prinz Pi

Raketen gab es dann bei Prinz Pi. Naja, manchmal etwas zu philosophisch für ein Festival. Dann zog er mal die Jacke an und wurde Prinz Porno. Die alten Sachen kannte die Splash-Crowd. Auf der Aruba-Stage gab es derweilen Yelawolf. Dafür war leider keine Zeit, aber ich muß ihn mal nachhören.

Outkast

Outkast

Der Hauptact am Sonnabend begann dann 23.30 Uhr: Outkast. I’m sorry Mrs. Jackson, I am for real. Das Splash hat mitgesungen. Partystimmung. Gegen 1.00 Uhr fuhr ich dann mit dem Fahrrad ab. Nach einer Dunkelfahrt um den Gröberner See ging es dann die übliche Strecke bis nach Leipzig. Zwischendurch machte ich noch eine Pause am Goitzsche-See. In Leipzig war ich gegen 4.30 Uhr.

Splash #17 2014 – Freitag

Splash 2014

Splash 2014

Nachdem das Splash! nun schon zwei Jahre ausverkauft war, ging der Run auf die Karten dieses Jahr so schnell über die Bühne, das auch ich den Verkaufsstart verpasste. Die letzten 2000 Karten wurden dann am 3. April 2014, ab 10.00 Uhr, im Internet verkauft. Natürlich brach der tixforgix-Server zusammen. Ich brauchte 40 Minuten, um zwei Karten in den Warenkorb zu kriegen und eineinhalb Stunden, um endlich den Kaufprozess abzuschließen.

Pouch

Pouch

Der siebente Fahrrad-Splash startete am Freitag, 11. Juli 2014, gegen 10.00 Uhr. Eher gemütlich radelte ich die bekannte Strecke nach Pouch. Dort hatte es ja im letzten Jahr die Straße weggerissen. Die Straße wurde neu und diesmal auf einem Erdwall gebaut. Die Straße war noch immer gesperrt, da ein Stück weiter tatsächlich noch am Mulde-Wehr gearbeitet wurde.

Splash 2014

Beatbox Battle

Dann ging es weiter über die B 100 nach Gröbern, wo ich im letzten Jahr übernachtet hatte. Das hat dieses Jahr nicht geklappt. So musste ich auf der rechten Seeseite, am Heizhaus und Wald-Elephanten vorbei, nach Gräfenhainichen. Der Weg endet am Bahnhof. Nach Rucksack-Durchsuchung und Bändchentausch stand ich dann ein paar Minuten vor Einlaßbeginn am Haupteingang und wenig später beim Beatbox-Battle.

Sierra Kidd

Sierra Kidd

Auf der Vulcano Stage ging es dann mit Sierra Kidd weiter. Sagte mir garnichts, war aber okay. Das Debut-Album erschien eine Woche vor dem Splash und heißt „Nirgendwer“. Nun wissen auch die Leute ohne RTL 2, wie er aussieht.

Splash 2014

Gold Roger

Auf der Aruba-Stage ging es dann mit Gold Roger weiter. Das ist der Gewinner von „Moment of Truth“ vom Splash Mag (so etwas wie das VBT). Das hat nicht wirklich vom Hocker gerissen. Aber interessant waren die anderen Leute auf der Bühne. Da tauchte dann Veedel Kaztro auf, auch ein Teilnehmer des MOT, und rappte „Kölsch, Kippe, Lederjacke“.

Splash 2014

Johnny Rakete

Außerdem war da noch Johnny Rakete. Als Fan von Douglas Adams sollte man „Per Anhalter durch die Galaxis“ kennen. In Fürth ist das Buch jedenfalls bekannt. Ich hatte diesmal ein graues Handtuch mit auf dem Splash! Keine Panik!

Splash 2014

Splash 2014

Ein Alkoholhersteller hat in einer transportablen Holzhütte, die die Festivals heimsucht, ein paar Acts auftreten lassen. Zuerst rappten dort Döll und Mädness. Mädness heißt eigentlich Döll und Döll ist sein kleiner Bruder. Später folgte dann Stanley Stiffla.

Splash 2014

Olson

Auch Olson (ehemals Olson Rough) ist aus der Rapper-Generation, die durch YouTube und kostenlose Downloads berühmt wurde. Das sollte man aber nicht in die Hipster-Ecke tun, das ist nur etwas ruhiger geworden. Die Fünftrack-EP „40213“ werde ich mir mal gelegentlich anhören.

Isaiah Rashad (TDE) - Splash 2014

Isaiah Rashad

Auch der nächste Rapper auf der Aruba Stage hat eine EP („Cilvia Demo“). Isaiah Rashad – das hat mich mal deutlich vom Hocker gerissen. Isaiah Rashad ist bei Top Dawg Entertainment, dort sind auch Kendrick Lamar und Schoolboy Q. Es war nun auch etwas voller vor der Bühne und es ging ordentlich die Post ab.

Splash 2014

Chance the Rapper

Nach dem Hammer-Konzert ging es dann um einiges ruhiger auf der Vulcano Stage weiter. Chance the Rapper ist auch durch kostenlose Donwload-Mixtapes bekannt geworden. In Europa hat man ihn aber erst nach der Confident-Single, die er mit Justin Bieber zusammen gemacht hat, wahrgenommen. Den jungen Leuten auf dem Splash hat es gefallen.

Splash 2014

Showdown Records: Disastar

Auf der anderen Bühne ging es derweilen mit Disastar aus Hamburg-Nord weiter. Dieser trat für das Label „Showdown Records“ auf, bei dem früher mal Leute wie Square One und Deichkind waren. Seit 2013 gibts die, nach zehn Jahren Ruhepause, wieder.

Splash 2014

Showdown Records: Shawn The Savage Kid

Von den drei Acts hat mir Shawn The Savage Kid am besten gefallen. Von dem Regensburger Rapper gibt es Material bei Soundcloud. Ansonsten bastelt er auch Beats für die RC Gäng und Dusty Crates aus Wien. Dessen Chef Melik macht die Beats für Shawn The Savage Kid. Das werde ich mal im Auge behalten.

Splash 2014

Showdown Records: Mortis

Der letzte Act des Showdown Records Showcase war dann Mortis. Der kommt eigentlich aus dem Harz und ist dann über Hannover nach Berlin gekommen. Da erschien am Jahresanfang die EP „Der Goldene Käfig“. Viel hab ich leider nicht hören können, denn ich mußte erstmal eine Cola trinken.

Ab-Soul

Ab-Soul

Die Cola kostete dieses Jahr wieder 3.50 Euro plus einem Euro für den Pfand. Dafür war der Kaffee bei 2.50 Euro. Da hält man ein ganzes Festival durch. Vor der großen Bühne konnte man dann schön zu Ab-Soul chillen. Neben Isaiah Rashad und Schoolboy Q (den ich leider nicht sehen konnte) der dritte Act von Top Dawg Entertainment auf dem Festival.

Splash 2014

Hiob und Morlockk Dilemma

Auch auf der kleinen Aruba Stage wurde es nun wieder voller: Kapitalismus Jetzt! Hiob und Morlockk Dilemma rappten in weißen Anzügen. Das Ganze zu der Musik von Tribes Of Jizu aus Regensburg. Tribes Of Jizu sind Stefan Pfeiffer (Bass), Ningyuan Jiang (Keyboards), Sam Dick (Drums), Benedikt Treimer (Gitarre) und DJ Rufflow an den Turntables.

Splash 2014

M.I.A.

Die Vulcano Stage füllte sich nun auch für Mathangi Arulpragasam, einfach M.I.A. genannt. Die Sängerin kommt ursprünglich aus der Graffiti-Ecke und macht Dancehall und Hiphop. Lustigerweise gibt es in Deutschland eine MIA-Band und eine MIA-Writerin. Sehr viel hab ich nicht gesehen, da ich zur Aruba Stage ging.

5 Sterne Deluxe (Das Bo und Tobi) - Splash 2014

5 Sterne Deluxe (Das Bo und Tobi) – Splash 2014

Auf der kleinen Bühne gab es „den Sound aus Hamburg-City dem die Leute vertrauen“, denn „die Leute woll’n, dass was passiert“. Der Tobi und das Bo, marcnesium und DJ Coolmann gaben ihre besseren Tracks zum Besten. Das Splash feierte das ordentlich. Deine Mudder!

K.I.Z. - Splash 2014

K.I.Z. – Splash 2014

Die Klosterschüler Im Zölibat begannen ihr Konzert auf einer großen Hebebühne auf der rechten Seite der Vulcano Stage, die dieses Jahr als Ghettoblasters verkleidet war. Tarek, Maxim, Nico und DJ Craft waren vor zwei Jahren auf dem Splash, wo ich mir das leider nicht angucken konnte. Auch dieses Jahr habe ich nicht das ganze Konzert gesehen.

Splash 2014

Splash 2014

Pünktlich 1.07 Uhr stand ich auf dem Bahnhof in Gräfenhainichen. Dort fuhr der letzte Zug vor der Nachtpause. Mit einem Riesenumweg über Wittenberg, Dessau und Bitterfeld fuhr ich mit RB, RE und S-Bahn S2 zum Bahnhof Wilhem-Leuschner-Platz und lag gegen 4.00 Uhr im Bett.

All4HipHop Jam 2014 #battlesessions

Sonntag, 8. Juni, 18:00 – 20:30
Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig

Die Battlekultur hat sich über die letzten Jahre in Deutschland stark weiter entwickelt. Es gibt mittlerweile unzählige Möglichkeiten sich in verschiedenen Formaten mit anderen zu messen. Dies hat natürlich auch zu Folge, dass die Qualität nicht unbedingt immer auf einem hohen Niveau ist. Auch sind grundsätzliche Fähigkeiten bei der Vielzahl an Acapella-Text-Battles, wie Improvisation weitestgehend in den Hintergrund gedrängt worden. Natürlich sitzt eine Zeile über die lange nachgedacht wurde meist besser, aber die Spontanität des Freestyles fordert noch einmal ein ganz anderes Niveau von jedem Rapper ab.

So ist es nach fast 10 Jahren endlich wieder Zeit in Leipzig ein Freestylebattle der „alten Schule“ zu initiieren. In mehreren Runden bis zum Finale treffen dabei bis zu 16 MCs aufeinander, die sich im klassischen „1 gegen 1“ durchsetzen müssen. Jede Runde ist anders, steigt im Schwierigkeitsgrad und fordert die Kontrahenten auf verschiedene Art und Weise. Ob nun ein einfacher Representer oder eine kombinierter Wettbewerb im Finale, alles ist möglich und wird erst kurz vor der Veranstaltung bekannt gegeben. Am Ende trifft eine zweiköpfige Jury mit dem Publikum die Entscheidung.

Battle hin oder her, wir wollen einen anständigen und fairen Wettkampf. Wem in seiner Performance nichts Besseres als Schimpfworte und der letztbeste „Deine Mutter“-Witz einfällt, der wird nach einer Verwarnung direkt disqualifiziert und sein Kontrahent zieht kampflos in die nächste Runde ein. Diese Entscheidung steht im Einklang mit den Grundregeln der Veranstaltung und unserem Anspruch die maximale Qualität aus allen Teilnehmern heraus zu kitzeln.

www.all4hiphop.de

Keine Rolle

Splash #16 2013 – Sonntag

14. Juli 2013

Am Gröberner See

Am Gröberner See

Der vierte Splash-Tag war eigentlich garnicht geplant, aber ich war doch da geblieben. Um die Zeit bis zur Öffnung des Festivalgeländes zu überbrücken, gab es zum Mittag eine kleine Radtour. Ich fuhr um den Gröbernern See (etwas südlich). Dort gab einen Findlingsgarten, eine Holztafel am Fundort eines Waldelephanten und ein altes Heizkraftwerk. Dann fuhr ich nach Gräfenhainichen und sah mit die Gestaltung der Bahnhofsunterführung an.

Bahnhof Gräfenhainichen

Bahnhof Gräfenhainichen

Offensichtlich waren noch andere Leipziger anwesend. Dann fuhr ich noch ein Stück am Gremminer See (da liegt Ferropolis) entlang. Hier führt der Europaradweg R1 entlang, den man mal irgendwann entlang fahren könnte. Dann machte ich mich auf den Weg zum Festivalgelände. Den Rucksack deponierte ich wieder im Schließfachwagen, wie die Tage zuvor. Der Wagen war diesmal bereits am Donnerstag da.

Kellerkinder

Kellerkommando

Dann hatte ich aber noch immer viel Zeit und chillte etwas vor der Vulcano Stage. Dann wurde ich mit fränkischer Blasmusik geweckt. Das Projekt Kellerkommando vereint Blasmusik und Rap. Ja, das war sehr speziell. Immerhin haben sie sich von jedem der hundert Zuschauer einzeln verabschiedet. Und ich war nun wirklich wach.

Curse

Curse

Als nächstes war dann Curse dran. Auch bei ihm gab es kein neues Material, sondern Tracks von „Feuerwasser“ und „Von innen nach außen“. Dafür mußte er auch Sonntagnachmittag auftreten, wo die meisten Splash-Besucher noch schliefen. Vielleicht hätte er auch, als er letztes Jahr bei Kool Savas auftrat, nicht ankündigen sollen, dass man sich erst in drei Jahren wiedersieht. Diesmal versprach er ein neues Album samt zugehörigen Splash-Auftritt.

Fernsehen

Fernsehen

Das Splash wurde auch dieses Jahr wieder von zdf.kultur übertragen. Nun wurden auch alle TV-Kameras besetzt und der Platz vor der Vulcano Stage füllte sich langsam. Denn nun hatte sich eine Rap-Legende angesagt: KRS-One. Da gab es allerhand Klassiker, auch „Sound of da Police“ (um hier wieder den Bogen zu kriegen). Das Ganze war leider recht schnell zuende und ich machte mich auf den Nachhauseweg.

KRS One

KRS One

Mit dem Fahrrad ging es nun wie üblich über Pouch und Krostitz. Die weggespülte Straße umlief ich wieder durch den Sand. Es war noch hell genug. Die Umleitung durchfuhr ich wie geplant auf dem Fußweg und zuhause war ich dann kurz vor Mitternacht.

Splash 2013

Splash 2013

Splash #16 2013 – Sonnabend

13. Juli 2013

Rockstah

Rockstah

Rockstah war dieses Jahr auch wieder da und hatte auch wieder ähnlich viele Zuschauer. Nach den ersten beiden Tagen stellten sich schon leichte Ermüdungserscheinungen ein und ich lies es chillig angehen. MoTrip wollte ich beim Splash 15 sehen. Leider wurde er da krank und konnte nicht kommen. Zu hören gab es „Embryo“. Triptheorie im Nebel – jemand im Publikum hatte eine Rauchgranate gezündet.

MoTrip

MoTrip

Megaloh kennt man ja bisher eher von Kollabos und Samplern. In Erinnerung hab ich da noch „Niemand“ mit Max Herre, Samy Deluxe bei Joy Denalane. Sein neues Album, welches er auf dem Splash vorstellte, heißt „Endlich unendlich“. Das könnte man mal kaufen. Der Splash-Crowd hats auch gefallen.

Megaloh

Megaloh

Auf der Vulcano Stage ging es dann mit alten Bekannten weiter. Die Orsons waren auch schon öfters auf dem Splash und haben sich stetig gesteigert. Hatten sie beim ersten Mal nur hundert Leute vor der Bühne, so wurde es diesmal ordentlich voll. Kaas, Maeckes, Tua und Plan B sind der Meinung das Rap geil ist. Ich übrigens auch.

Die Orsons

Die Orsons

Als nächstes folgten die Flatbush Zombies. Die sind mit The Underachievers (hab ich nicht gesehn) und ASAP Rocky (später auf der Vulcano Stage) mitgekommen. Die Rapper sind Meechy Darko und Zombie Juice – ähm, der sah auch so aus. Seit dem nennt man die East Coast auch Beast Coast.

Flatbush Zombies

Flatbush Zombies

Als nächstes war ich natürlich an der Aruba Stage bei Hiob (früher V-Mann) und Morlockk Dilemma. Als Leipziger kennt man Dilemma noch von den NOK-Tapes (NahOstKommando). Die Beiden rappen ja auch schon seit einer Ewigkeit zusammen. An den Plattentellern stand übrigens D-Fekt. Dafür, das auf der anderen Bühne schon Tyler the Creator aufbaute, war es an der Bühne relativ voll.

Dilemma und Hiob

Dilemma und Hiob

Tyler the Creator hat vermutlich den Splash-Zuschauerrekord gebrochen: es waren fast alle da. Auf der Bühne hing ein großes Transparent mit der Aufschrift WOLF, ähm, nein da stand GOLF. Das Konzert hatte ich in meiner persönlichen Splash-Planung dick angestrichen. Deshalb stand ich auch in der ersten Reihe vor der Vulcano Stage.

Tyler the Creator

Tyler the Creator

In der ersten Reihe ging es noch relativ beschaulich zu. In der Mitte wurde gepoggt. Ab dem vierten Track wurde alle paar Minuten bis alle paar Sekunden jemand von der Security rausgezogen. Es ging stellenweise zu, wie bei einem Michael-Jackson-Konzert. Der Platz hatte sich, durch die vielen Menschen und die fröhlich strahlende Sonne, ordentlich aufgeheizt.

Tyler the Creator

Tyler the Creator

Tyler bekam mitten im Konzert eine aufblasbare Banane zugeworfen, über die er dann witzelte. Das Publikum lachte aber eher über die Aufschrift „Abi 13“. Dann folgte ein aufblasbarer Schwanz. Mit den Dingern gab es schon letztes Jahr viel Spaß auf dem Zeltplatz. Nun, meiner Meinung nach, das beste Konzert auf diesem Splash.

Creutzfeld und Jakob

Creutzfeld und Jakob

Nach Tyler chillte ich bei Creutzfeld und Jakob. Hab leider von diesem Konzert nicht viel mitbekommen. Dann mußte ich mal was futtern und ein paar Coke nachschieben. Zwischendurch hab ich mal bei A$AP Rocky reingeschaut, der ja auch schonmal – damals weniger bekannt – beim Splash war. Auch da war es ziemlich voll. Ich wollte ich nicht nochmal in den Hexenkessel, also guckte ich von weiter hinten.

A$AP Rocky

A$AP Rocky

Dann ging es für mich auf der Aruba Stage weiter. Dort trat Action Bronson auf. Bekannt geworden ist er durch eine Internet-Kochshow, wo er vermutlich vorrangig für sich selbst kochte. Später war er das YouTube-Phänomen. Angeblich soll er seinen Splash-Auftritt per Twitter abgesagt haben.

Action Bronson

Action Bronson

Damit war nun der dritte Splash-Tag zuende. Ich chillte noch ein wenig an der Aruba Stage, wie den Tag zuvor. Gaslamp Killer war nicht gekommen, er hatte einen Verkehrsunfall. Dafür gab es Schlachthofbronx.

Schlachthofbronx

Schlachthofbronx

Splash #16 2013 – Freitag

12. Juli 2013

Nach ein paar Stunden Schlaf startete dann am Freitagnachmittag der inzwischen sechste Fahrrad-Splash. Die Strecke bin ich nun schon öfters gefahren, aber es sollte diesmal zwei Überraschungen geben. In Krensitz war die Gegenrichtung der Bundesstraße gesperrt, weil die Straße erneuert wurde. Hier beschloss ich, auf dem Rückweg einfach den Fußweg zu nehmen.

Am Goitzschesee

Am Goitzschesee

Die zweite Überraschung gab es in Löbnitz: die Straße nach Pouch war wegen Straßenbauarbeiten gesperrt. Darüber machte ich mir noch keine Sorgen, als Radfahrer kommt man meist auch so durch. Ein paar Kilometer weiter, war ich dann völlig perplex. Die Mulde hatte beim letzten Hochwasser ungefähr hundert Meter, der auf Sand gebauten Straße, in den See gespült. Es sah aus, wie in einem Endzeitfilm.

Damion Davis

Damion Davis

Ich musste dann querfeldein, durch den Sand, auf die andere Seite. Mit dem üblichen Gegenwind kostete das soviel Zeit, das ich leider Chefket verpasste. Ich kam aber pünktlich zu Damion Davis an der Vulcano Stage an. Dessen Album Querfeldein rotiert hier schon eine Weile und ich wollte ihn unbedingt sehen.

Damion Davis

Damion Davis

Damion Davis gab alles. Neben „Alter“ und „Immmer unterwegs“, gab es auch „S.O.T.P.“, wo er KRS One zitiert. „Man-über-Board“ gab es leider nicht. Höhepunkt des Konzerts war, als Damion Davis – als Respekt für die Writer – mal eben auf der Graffiti-Stage weiterrappte und das Publikum mitnahm. Dann sprang er runter und lies sich vom Publikum zurück zur Vulcano Stage tragen.

Graffiti - Splash 2013

Graffiti – Splash 2013

Graffiti gab es diesmal nicht viel. Man wurde den Eindruck nicht los, dass das nur noch eine Alibi-Funktion hat. Sah aber gut aus. Die Happy Hip Hops wurden mit papiernen Ü-Eiern überklebt und im Laufe des Splash „ausgepackt“.

Dendemann

Dendemann

Als nächster war Dendemeier dran. Der Rhetorik-Checker hatte kein neues Material, sondern brachte Tracks von seinen letzten Platten. Eins Zwo Sachen waren nicht drin. Nach der Aktion-Show von Damion Davis, war das eher chillig. Kurzzeitig kamen noch Jan Delay und Samy Deluxe auf die Bühne.

Sorgenkinder Soundsystem

Sorgenkinder Soundsystem

Nach Dende war, wegen einer Viertelstunde Zeitverschiebung auf der Vulcano Stage, noch genug Zeit mal einen Blick auf die Aruba-Stage zu werfen. Dort wurde das Sorgenkinder Soundsystem abgestraft. Nicht das Samy inzwischen das Rappen verlernt hätte, aber das Ganze war wohl musikalisch etwas zu experimentell. Der harte Kern der Samy-Fans feierte aber die lustige Show.

A Tribe Called Quest

A Tribe Called Quest

Derartigen Klamauk brauchten ATCQ nicht. Q-Tip, Phife Dawg, Ali Shaheed Muhammad und auf dem Splash ging der Jazz ab. A Tribe Called Quest. Die Vulcano Stage war brechend voll. Ich drängelte mich mal ganz nach vorn vor. Nach diesem Konzert musste ich mal eine Coke trinken – die kostete dieses Jahr 3.50 Euro.

Marteria

Marteria

Bei Marteria und seinem Alter Ego Marsimoto, dem Hauptact am Freitag, wurde es so voll, das tatsächlich einige gehen mussten, weil es keinen Platz mehr gab, wo man etwas sehen konnte. Es ist doch erstaunlich das Marteria hier wieder abräumte. Da war grüner Rauch mit einem Riesen-Joint, da gab es ein Gummiboot und die letzten zwanzig Sekunden wurde gehüpft. Das hatten wir schon zweimal. Diesmal gab es noch ordentlich Pyrotechnik und lila Wolken.

Aruba Stage

Aruba Stage

Bis früh zwei Uhr chillte ich noch an der Aruba Stage, wo drei DJs als „Berlin Bass“ die entsprechende Musik auflegte. Robot Koch aus der Green-Berlin-Ecke war da die Fortsetzung des vorherigen Acts.

Splash #16 2013 – Donnerstag

11. Juli 2013

Splash 2013

Splash 2013

Das diesjährige Splash begann etwas anders, als in den letzten Jahren: mit dem Auto und Verstärkung. Die Idee über die Autobahn nach Ferropolis zu fahren, sollte sich nachträglich als eine gute Idee herausstellen. Bereits auf der Parkplatz-Wiese sah man die ersten Suche-Karte-Schilder. Es gab keine Karten mehr, auch nicht privat. Ziemlich doof, denn nur ich hatte eine Karte. Dafür sogar mit Donnerstag-Extra-Ticket. So stand ich alleine auf dem Splash.

Montez und KaynBock

Montez und KaynBock

Auf der Bühne standen noch Montez und KaynBock, aber davon hab ich nicht viel mitbekommen, weil ich noch nach Karten fragte. Auf der Vulcano Stage ging es dann mit Mach One weiter. Den hatte ich noch nicht live gesehen.

Mach One

Mach One

Als nächstes folgte SAM. Das kommt aus der Cro-Ecke und war besser als ich vermutet hatte. Es passte auch irgendwie zum diesjährigen Splash, welches ja als Hipster-Splash ausgerufen wurde. So sah es auch aus, obwohl es dann schon etwas uniform wirkte. Ansonsten gab es diesmal lustige Tiere, alte Splash-T-Shirts (ich hatte Nummer 13 an) und die üblichen Sachen.

Sam

Sam

Nun mögen ja einige Splash-Besucher die Ami-Acts nicht und Lamar hatte ja auch noch das Pech, das sein Name groß auf das Extra-Ticket gedruckt wurde. Es war auch etwas schleicherhaft, warum man einen so gehypten Act am bekanntermaßen noch nicht allzu vollen Donnerstag auftreten lassen muss. Aber er hat deutlich überzeugt.

Kendrick Lamar

Kendrick Lamar

Nach Lamar leerte sich das Festival-Gelände. Nur hundert Leute feierten noch zu DJ Mad von den Beginnern. Ich chillte dort auch bis 3.00 Uhr und machte mich dann auf den Weg zum Bahnhof in Gräfenhainichen. Dort kaufte ich eine Karte (9.40 Euro) und wartete in Begleitung der Polizei auf den Zug nach Leipzig. Dieser fuhr pünktlich 4.58 Uhr. 6.30 Uhr war ich dann zuhause und ging schlafen.

DJ Mad

DJ Mad

Alter

Freestyle