sinwald: tiefseenougat

Soundwalk durch das Völkerschlachtdenkmal mit Musik von Luigi Nono und Hannes Seidl:

Volker Hemken

Das Ende der Sinwald-Reise ist das Einsteigen in das Sockelfundament und in die Krypta des Leipziger Völkerschlachtdenkmals. In kleinen geführten Gruppen werden die Expeditionsteilnehmer durch das Innere geführt, welches einen tiefen Eigenklang hat, bestehend aus Luigi Nonos berühmten „Post-Praeludium per Donau“ für Tuba und Live- Elektronik, gespielt von Robin Hayward (Kammerensemble Neue Musik Berlin) und der Raumklangkomposition „Zimmerrauschen“ von Hannes Seidl, gespielt vom Bassklarinettisten Volker Hemken (Gewandhausorchester).

Krypta

Beide Werke werden unaufhörlich gespielt und schallen durch die Hallen und Gänge des Gebäudes. An unterschiedlichen Punkten des Denkmals werden sie wiedergefunden und transformieren sich dabei zu einem hypnotischen Zustand, einem Eigenklang der Tiefe und diskreten Erhabenheit, die als Gegensatz zum Gebäude wirkt und dieses zugleich in seiner Wirkung noch steigert.

Völkerschlachtdenkmal

Volker Hemken, Hannes Seidl, Robin Hayward, Egor Poliakov
Lichtinstallation: Robert Seidl

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